Rezension: Solidarische Ökonomie und Commons

Debatten über Alternativen zur kapitalistischen Produktionsweise setzen häufig entweder auf einen starken Staat oder hoffen auf eine utopische Zukunft. Die Einführung von Exner/Kratzwald knüpft dagegen an bereits existierende Beispiele der Produktion jenseits von Markt und Staat an und verortet diese in herrschaftskritischer Perspektive.

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Antikapitalismus und politische Praxis – eine herrschaftskritische Perspektive

Im Angesicht der aktuellen Wirtschaftskrise und der für breite Schichten der Bevölkerung katastrophalen Krisenbewältigungspolitik wird die Frage nach alternativen politischen Ansätzen dringlicher, welche sich gegen diese Politik und die kapitalistischen „Sachzwänge“ überhaupt richten. Wir möchten daher im Folgenden besonders Chancen und Probleme von antikapitalistischen Transformationsstrategien diskutieren. Eine Beitrag der CriLL.me Redaktion.

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Jenseits des Eurozentrismus: Kritische Gesellschaftstheorie postkolonial

Seit einigen Jahren etablieren sich die postcolonial studies (oft übersetzt mit Postkoloniale Theorie) in Deutschland als ein neues Wissensfeld, das sowohl einiges an linken Debatten angestoßen hat, als auch die universitäre Landschaft in Form von neuen Professuren zu verändern beginnt … (ein Beitrag von Alex Winter für CriLL.me)

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Doing Gender – Wer macht den Unterschied?

Meike Lehnert analysiert in diesem für die Crill-Redaktion verfassten Text die gesellschaftliche Konstruktion von Geschlecht bzw. Zweigeschlechtlichkeit. Am Beispiel der während der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 heftig geführten Auseinandersetzung um das Geschlecht der Sprinterin Caster Semenya die, so Meike Lehnert , eben zu schnell für eine Frau war, veranschaulicht sie das Konzept von „doing gender“. Unter „doing gender“ werden die Praxen verstanden, die wir alle tagtäglich anwenden, um (heterosexuelle) Zweigeschlechtlichkeit permanent herzustellen und zu reproduzieren.

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Situierter Universalismus gegen Rassismus und Eurozentrismus

Ein Text der Berliner Gruppe SPuK (Subversive Philosophie und Kommunismus). Der Text versteht sich als Einwurf in gewisse unsägliche Debatten der 1990er und 2000er Jahre. Die oftmals stark polarisierten Auseinandersetzungen erschöpften sich oft in einem unproduktiven Gegeneinander zwischen kulturrelativistischen und eurozentrischen Positionen (“Post-Modern vs. Anti-Deutsch”). SPuK setzen mit ihrem Plädoyer für einen „Situierten Universalismus“ den oft undifferenzierten Positionen einen reflektierten und auch auf eine antiherrschaftlcihe Praxis bezogenen Versuch des Umgangs mit gesellschaftlichen Widersprüchen entgegen.

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Zur Aktualität der faschistischen Gefahr

Rezension von Mathias Wörsching (faschismustheorie.de): Dietrich, Christian; Schüßler, Michael (Hg.): Jenseits der Epoche. Zur Aktualität faschistischer Bewegungen in Europa. Münster 2011, Unrast Verlag

Der kleine Band verdankt sich, so die Herausgeber, der “bemerkenswerten Lücke zwischen Wissenschaft und Neugier”. Während viele Studierende sich für Faschismustheorie interessieren, bieten die Universitäten nur wenig in dieser Richtung an. Das Büchlein ist nach drei Themen geteilt: “Theoretische Umrisse”, “politische Entwicklungen” und “transnationale Kooperationen”.

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Politik, emanzipatorische

Die Redaktion von CriLL erläutert, was sie unter Politik versteht: Die Auseinandersetzung über die grundlegende Einrichtung der Gesellschaft in allen ihren bestimmenden Aspekten (wie etwa Güterproduktion und Formen des Zusammenlebens), die nicht den staatlich vorgegebenen Formen dieser Auseinandersetzung folgt, sondern diese selbst in Frage stellt, ohne in die Falle einer militarisierten Auseinandersetzung mit der Staatsmacht zu tappen.

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Feb 20

Situierter Universalismus gegen Rassismus und Eurozentrismus

Ein Text der Berliner Gruppe SPuK (Subversive Philosophie und Kommunismus). Der Text versteht sich als Einwurf in gewisse unsägliche Debatten der 1990er und 2000er Jahre. Die oftmals stark polarisierten Auseinandersetzungen erschöpften sich oft in einem unproduktiven Gegeneinander zwischen kulturrelativistischen und eurozentrischen Positionen (“Post-Modern vs. Anti-Deutsch”). SPuK setzen mit ihrem Plädoyer für einen „Situierten Universalismus“ den oft undifferenzierten Positionen einen reflektierten und auch auf eine antiherrschaftlcihe Praxis bezogenen Versuch des Umgangs mit gesellschaftlichen Widersprüchen entgegen.

Situierter Universalismus (pdf)

Feb 20

Zur Aktualität der faschistischen Gefahr

Rezension von Mathias Wörsching (faschismustheorie.de): Dietrich, Christian; Schüßler, Michael (Hg.): Jenseits der Epoche. Zur Aktualität faschistischer Bewegungen in Europa. Münster 2011, Unrast Verlag

Der kleine Band verdankt sich, so die Herausgeber, der “bemerkenswerten Lücke zwischen Wissenschaft und Neugier”. Während viele Studierende sich für Faschismustheorie interessieren, bieten die Universitäten nur wenig in dieser Richtung an. Das Büchlein ist nach drei Themen geteilt: “Theoretische Umrisse”, “politische Entwicklungen” und “transnationale Kooperationen”.

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Feb 20

Faschismus

Alles und Jedes wurde und wird schon mal als faschistisch bezeichnet. Auch Linke (“rotlackierte Faschisten”) und Tiere (“Haie, die Nazis der Meere”) bleiben davon nicht verschont. Linke sind allerdings häufig besonders fleißig beim Verkleben des Faschismus-Etiketts. Mit den theoretischen Grundlagen des Konzepts beschäftigt sich allerdings kaum jemand. Der Artikel bietet auf sieben Seiten nicht nur eine Begriffsklärung, sondern auch die Umrisse einer historischen Deutung des Faschismus und ermöglicht aktuelle Bezüge. Mehr dazu findet Ihr unter:  faschismustheorie.de

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Feb 20

Christlicher Fundamentalismus in Deutschland

Der kurze Text der Forschungsgruppe Christlicher Fundamentalismus führt ganz grundlegend in ein Phänomen ein, das in Deutschland wirkungsmächtiger ist, als viele denken. In verschiedenen amerikanischen und afrikanischen Ländern – nicht nur bei der “Christlichen Rechten” in den USA – ist der christliche Fundamentalismus eine Massenbewegung mit großem politischem Einfluss. Grund genug, sich dieser Sache einmal zu nähern.

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Feb 08

Postfeministische Verwicklungen

Jette Hausotter diskutiert die Widersprüche des neuen deutschen Postfeminismus. Einerseits wirft sie diesem vor, die neoliberale Umgestaltung der Gesellschaft zu unterstützen: Popkultur, die das Alltagsverständnis prägt, bietet jungen Frauen Teilhabe an der Konsumkultur um den Preis politischer Kritik. Andererseits müssen queerfeministische kapitalismuskritische Interventionen diese Entwicklungen als Interessenartikulation in veränderten Produktionsverhältnissen ernst nehmen und nach Anknüpfungspunkten für die queerfeministische Praxis suchen.

Zwischen Emanzipation und Einpassung: postfeministische Verwicklungen in Politik und Popkultur (html)

Feb 08

Wut ist nicht alles …

Mag Wompel fragt nach den Gründen für die derzeit weiter abnehmenden politischen Proteste in Deutschland und überlegt, wie und mit welchen Zielen diese – auch im Alltag – zunehmen könnten.

Wut ist nicht alles – Empörung auch nicht… Deutschland: Insel der Seligen im Tal von „Blut und Tränen“? (html)

Feb 08

Politik, emanzipatorische

Die Redaktion von CriLL erläutert, was sie unter Politik versteht: Die Auseinandersetzung über die grundlegende Einrichtung der Gesellschaft in allen ihren bestimmenden Aspekten (wie etwa Güterproduktion und Formen des Zusammenlebens), die nicht den staatlich vorgegebenen Formen dieser Auseinandersetzung folgt, sondern diese selbst in Frage stellt, ohne in die Falle einer militarisierten Auseinandersetzung mit der Staatsmacht zu tappen.

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Feb 08

Nicht alle Wege führen zum Kommunismus

Ein Beitrag der Gruppe Paeris zur Frage einer nachkapitalistischen Gesellschaft, ihrer Abgrenzung vom Realsozialismus und den Grenzen, sie jetzt schon beschreiben zu können.

Nicht alle Wege führen zum Kommunismus. Was wir auch jetzt schon über Zwecke und Mittel einer kommunistischen Gesellschaft sagen können und was das (nicht) mit dem Realsozialismus zu tun hat. in Phase 2.39 (2011)

Hinweis: Ihr müsst bei der Phase2 noch einmal die Suchfunktion nutzen (sorry).

Feb 08

Einige Vermutungen über Morgen

Ein Essay des Schriftstellers und Journalisten Dietmar Dath in der Diskurszeitschrift Phase2 über eine künftige Gesellschaft, die die gegenwärtige Herrschaftsordnung überwindet. Dath diskutiert, wie in einer solchen Gesellschaft gewirtschaftet würde und wie das politische System aussähe.

In Freiheit. Einige Vermutungen über Morgen, die möglichst nicht von den heute nötigen Kämpfen ablenken sollten In: Phase 2.36 (2010)

Hinweis: Ihr müsst bei der Phase2 noch einmal die Suchfunktion nutzen (sorry).

Feb 08

Parecon – Participatory Economy

Kurze und witzige Einführung in das vom Aktivisten Michael Albert und dem Wirtschaftswissenschaftler Robin Hahnel entwickelte Konzept einer den Kapitalismus überwindenden Produktionsweise (Parecon), welches die demokratische Partizipation der Menschen an Produktion und Konsum von Gütern in den Vordergrund stellt.

Cartoon Intro to Participatory Economy (Youtube)

Ein Text zur Geschichte und aktuellen Bedeutung von Parecon von Michael Albert/Chris Spannos.

Parecon Today (html)

Das Parecon-Konzept in allen Details als ganzes Buch von Micheal Albert.

Parecon – Life after Capitalism (html)

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