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Kriterien für Texte

Leitendes für Autor_innen:

Wir sind immer auf der Suche nach Texten, die herrschaftskritische Positionen gut verständlich aufarbeiten oder aktuelle Debatten reflektieren bzw. anstoßen wollen. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen sind herzlich eingeladen, Texte einzureichen, die auf dieser Internetseite veröffentlicht werden sollen. Die Auswahl der Texte trifft die Redaktion. Unter der Rubrik Call for Papers rufen wir zu themenbezogenen Beiträgen auf, um ein weiteres Meinungsspektrum darzustellen und Debatten über den oftmals engen linken Suppentellerrand hinaus anzuregen.

Wie sollte ein Text fürs CriticalLeftLaboratory aussehen?

Zunächst einmal unterscheiden wir zwischen vier Textarten: Einführungstexte, die in leicht verständlicher Sprache in Themen, Sachgebiete und Debatten einleiten sollen. Debatten-Texte sollen unterschiedliche Positionen als Beitrag zu einer weiter und breiter geführten Debatte darstellen. Als solche dürfen sie gerne als unfertig begriffen werden und können sich ändern, bzw. ergänzt werden. Theorietexte sollen im Kern theoretische Fragen erörtern, hier möchten wir theoretische Überlegungen aus dem wissenschaftlichen Elfenbeinturm herausholen und in verständlicher Sprache vielen Menschen zugänglich machen. Unter der Rubrik Rezensionen sollen sowohl kurze Hinweise mit dazugehörigem Link, etwa auf herausragende Filme, Bücher, Video-Clips und was es noch so Hübsches Herrschaftskritisches auf der Welt gibt, als auch ausführliche, eigens für CriLL verfasste Rezensionen veröffentlicht werden.

Formales
– Alle selbstverfassten Texte sollten nicht wesentlich länger als 7 Seiten in einfachem Zeilenabstand und 12pt Schrift sein.
– Name (Gruppe, Einzelperson usw.) darf aber muss nicht unter dem Text stehen.
– Schön wäre es, wenn eine freie Weiterverwendung der Texte möglich wäre (Hier ein Link zu creative common Lizenzen). Dies ist aber nicht erforderlich für eine Veröffentlichung auf dieser Seite.

Verständlichkeit
– Die Texte sollten möglichst wenig voraussetzungsreich sein, um für viele Leser_innen gut verständlich zu sein.
– Nicht alle (innerlinken) Debatten können als bekannt vorausgesetzt werden.
– Begriffe und Fremdwörter, die im Alltagsgebrauch eher ungewöhnlich sind, sollten erklärt werden.
– Komplizierte Schachtelsätze und ungebräuchliche Wörter bitten wir zu vermeiden.

Argumentation
– Die jeweilige Positionen sollen begründet werden. Die Argumentationslinie sollte nicht zwischen den Zeilen herausgelesen werden müssen oder hinter unklaren Formulierungen versteckt werden, sondern möglichst präzise und deutlich sein.

Sprache
– Die Texte sollen in einer geschlechtergerechten Sprache verfasst sein
– Sprachlich sollten alle bestehenden Herrschaftsverhältnisse bedacht und angemessen berücksichtigt werden