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eine Einladung

Critical Left Laboratory (crill.me) ist eine Einladung. Lesen und gelesen werden! Lesen und lesen lassen! Wir wollen ein Podium für experimentelle Herrschaftskritik sein. Ein kleiner Wasserlauf im großen Strom emanzipatorischen Wissens, der uns einer freieren Gesellschaft entgegen tragen soll. Unser besonderes Interesse gilt dem Zusammenhang und der Verflechtung unterschiedlicher Herrschaftsverhältnisse und der Öffnung einer emanzipatorischen Perspektive. Ihr kennt Texte die hier gut passen oder habt Lust, einen zu schreiben? Dann meldet euch bitte und schaut schon einmal auf unsere Kriterien für Texte.

Call for Paper

Weltweit leben Menschen in Gesellschaften, die auf unterschiedliche Weise von Herrschaftsverhältnissen wie z.B. Rassismen, Geschlechterverhältnissen oder kapitalistischen Produktionsverhältnissen geprägt sind. An den verschiedensten Orten fangen Leute an zu diskutieren, wie Herrschaft funktioniert und entwickeln Strategien, wie diese überwunden werden kann. Zu selten gelingt es, diese Ideen und Ansätze zu vernetzen und unter dem gemeinsamen Interesse der Emanzipation aller Menschen zusammenzubringen. Mit dem CriticalLeftLaboratory wollen wir an die Idee eines solchen Netzwerkes, einer Plattform und zugleich einem Experimentierfeld für emanzipatorische Analysen, Diskussionen und Positionen anknüpfen.

Ziel ist es, einen Raum zu öffnen, in dem emanzipatorische und kritische Gesellschaftstheorien und Analysen dargestellt und diskutiert werden können. Aktuelle politische Debatten und Rezensionen neuer politischer Bücher sollen ebenso Platz finden wie Texte zu grundlegenden politischen Positionen und vertiefende theoretische Beiträge. So soll ein kritisches Labor geschaffen werden, das mit Ideen, Theorien und Kritische Analysen herumexperimentiert – kontrovers, aber zugleich dialogisch und verständigungsorientiert.

Dabei ist es der Anspruch der Redaktion des CriticalLeftLaboratory, dass auch die Website und die Texte selbst eine emanzipatorische und möglichst barrierefreie Form annehmen. Die Beiträge sollen nicht zu lang und gut verständlich sein. Begriffe müssen erklärt und Positionen oder Thesen mit Argumenten begründet werden. Die Texte sollen z.B. keine Vokabeln enthalten, die aufgrund ihrer Geschichte in direkter oder indirekter und häufig verletzender Form auf bestehende Herrschaftsverhältnisse zurückgreifen. Ebenso steht es um eine geschlechternormierende Sprache. Es geht der Redaktion aber auch hier darum, so wie es sich für ein Labor gehört, zu experimentieren und gemeinsam mit den Autor_innen an einer emanzipatorischen Sprache zu tüfteln, die schließlich nicht langweilig und streng, sondern lustig, ironisch, gut verständlich, anregend und lesbar werden soll.

Wir uns über jegliche Anregung für Themen und auch über Beiträge und Texte von Autor_innen, die an der Vernetzung gesellschaftskritischer Personen und einem Austausch herrschaftskritischer Ansätze und Analysen oder der Diskussion emanzipatorischer Theorien und Strategien zur weltweiten Überwindung von Herrschaftsverhältnissen mitwirken wollen.